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Priscilla-Katakomben Tickets: Checkliste vor dem Kauf

Die Priscilla-Katakomben an der Via Salaria 430 im Nordosten Roms sind kein Ausflugsziel für Spontanbesuche. Wer sich ohne gebuchte Führung auf den Weg zu dem unterirdischen Komplex macht, kann vor verschlossenen Toren stehen.

Priscilla-Katakomben Tickets: Checkliste vor dem Kauf

Der Zugang erfolgt ausschließlich im Rahmen einer Führung, die rund 45 Minuten dauert und an ein festes Zeitfenster gebunden ist. Einfach vorbeizukommen und vor Ort auf eine freie Möglichkeit zu hoffen, ist daher keine belastbare Planung.

Tickets und Preise

Priscilla-Katakomben

4,7/5 · 511 BewertungenPreise geprüft am 27. August 2026

I

Sparen

Offizielle Kasse und Online-Kauf

  • Erwachsene 15 €
An der Kasse

15 €

Offizielle Website

II

Führung

Geführte Tour · 45 Minuten

Dieses Angebot umfasst eine 45-minütige Führung durch die unterirdischen Begräbnis- und Gedenkstätten mit inkludiertem Eintritt.

45 Min.·4,7·511 Bewertungen

Tarife ändern sich je nach Datum und Andrang — den Tagespreis auf der Buchungsseite prüfen.Partner-Ticketshop GetYourGuide (Affiliate-Link)

Gerade bei den Priscilla-Katakomben Tickets entscheidet die Vorbereitung darüber, ob der Besuch reibungslos beginnt. Vor dem Kauf sollten Reisende nicht nur den Preis, sondern auch Alterskategorien, Schließtage, Startzeiten und die körperlichen Bedingungen unter Tage berücksichtigen. Wer diese Punkte vor der Romreise klärt, erspart sich unnötige Wege und die Enttäuschung, trotz Anreise keinen Einlass zu erhalten.

Warum eine Vorab-Buchung für die Priscilla-Katakomben unerlässlich ist

Wer die Priscilla-Katakomben betreten will, muss den Zugang als formalen Bestandteil des Besuchs einplanen – nicht als spontanen Entschluss.

Die erste Fehlannahme betrifft die Art des Zugangs. Die Priscilla-Katakomben sind keine frei zugängliche archäologische Stätte, durch die Besucher eigenständig hindurchgehen können. Der Besuch ist an eine Führung mit autorisierter Begleitung gekoppelt. Dazu kommt die vorherige Buchung eines konkreten Zeitfensters.

Diese Zugangsstruktur hat praktische Folgen für die Reiseplanung:

  • Kein spontaner Eintritt: Ohne gebuchte Führung gibt es keinen regulären Zutritt. Auch wer noch am selben Tag einen Besuch plant, muss zunächst prüfen, ob im Buchungssystem ein passender Termin verfügbar ist.
  • Fester Beginn: Das Ticket gilt für ein bestimmtes Zeitfenster. Eine Ankunft am frühen Nachmittag berechtigt nicht automatisch zur Teilnahme an einer Führung am Vormittag.
  • Begrenzte Plätze: Die Kapazität jeder Führung ist beschränkt. Besonders gefragte Zeiten können in der Hauptreisezeit bereits mehrere Tage vorher nicht mehr verfügbar sein.
  • Verbindliche Gruppenplanung: Bei Gruppen ab zehn Personen ist eine Reservierung verpflichtend. Das betrifft unter anderem Schulklassen, organisierte Reisegruppen und Pilgerverbände.
  • Kein Ersatz durch bloße Anreise: Selbst wenn die Anlage geöffnet ist, bedeutet das nicht, dass vor Ort noch ein Platz in der nächsten Führung frei wird.

Für Einzelreisende ist die Buchung damit nicht bloß eine bequeme Option, sondern der eigentliche Zugangsschritt. Wer zunächst die übrige Tagesplanung festlegt und die Katakomben erst spontan dazwischenlegen möchte, nimmt ein vermeidbares Risiko in Kauf. Die Führungszeiten lassen sich nicht beliebig an andere Programmpunkte anpassen.

Was Versprechen von Drittanbietern tatsächlich bedeuten

Bei der Suche nach Eintrittskarten tauchen häufig Begriffe wie bevorzugter Einlass, Direktzugang oder beschleunigte Abfertigung auf. Für die Priscilla-Katakomben haben solche Bezeichnungen nur begrenzte Aussagekraft. Der Zugang erfolgt ohnehin über gebuchte Führungen. Entscheidend ist deshalb weniger ein vermeintlicher Vorrang am Eingang als die Frage, ob das Angebot einen gültigen Termin, die richtige Teilnehmerzahl und die passende Alterskategorie abdeckt.

Vor dem Kauf sollten Reisende daher auf die konkreten Bestandteile des Angebots achten:

  • Ist ein Datum eindeutig angegeben?
  • Bezieht sich das Ticket auf eine Führung oder nur auf eine Reservierungsanfrage?
  • Sind alle teilnehmenden Personen erfasst?
  • Werden Kinder und Jugendliche in den korrekten Altersgruppen gebucht?
  • Ist die Buchungsgebühr bereits im Gesamtpreis enthalten?
  • Gibt es Hinweise zur Treffpunktzeit und zur verspäteten Ankunft?

Ein höherer Preis ist nicht automatisch ein besserer Zugang. Bei diesem Besuch zählt vor allem, dass die Buchung mit dem offiziellen Zeitfenster der Anlage übereinstimmt und die Bestätigung eindeutig vorliegt.

Preisstruktur und Ermäßigungen für den Zugang zur Via Salaria 430

Die Preisstruktur der Priscilla-Katakomben ist übersichtlich und richtet sich nach dem Alter der Besucher. Für die Budgetplanung ist wichtig, nicht nur den Grundtarif, sondern den tatsächlich ausgewiesenen Endpreis zu betrachten. Die bestätigten Tarife verstehen sich bereits inklusive Buchungsgebühr.

KategorieAltersbereichPreis inklusive Gebühr
Erwachseneab 17 Jahren12,00 €
Kinder und Jugendliche7–16 Jahre9,00 €
Kleine Kinderbis einschließlich 6 Jahrekostenlos

Erwachsene ab 17 Jahren zahlen 12,00 € inklusive Gebühr. Für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 16 Jahren beträgt der Preis 9,00 € inklusive Gebühr. Bis einschließlich 6 Jahre ist der Eintritt kostenlos.

Die Altersgrenze sollte bei der Buchung nicht großzügig interpretiert werden. Maßgeblich ist die im Buchungsvorgang angegebene Zuordnung des Kindes oder Jugendlichen. Auch kostenlos teilnehmende Kinder müssen in der Regel als Teil der Besuchergruppe berücksichtigt werden, damit die Gesamtzahl der Personen korrekt erfasst ist. Das ist besonders bei Familien und Gruppen relevant: Ein kostenloser Eintritt bedeutet nicht, dass die Person bei der Reservierung einfach weggelassen werden kann.

Die Buchung als Teil der Kostenkontrolle

Der Gesamtpreis lässt sich nur sinnvoll beurteilen, wenn alle Teilnehmer richtig eingetragen sind. Bei einer Familie mit unterschiedlich alten Kindern verändert sich der Betrag abhängig davon, wer in die Kategorie bis einschließlich 6 Jahre und wer in die Kategorie von 7 bis 16 Jahren fällt. Eine falsche Auswahl kann später zu Rückfragen oder einer Korrektur am Eingang führen.

Für eine saubere Vorbereitung empfiehlt sich diese Reihenfolge:

1. Alter aller Teilnehmer zum Besuchstermin prüfen. Entscheidend ist die Alterskategorie, die das Buchungssystem für den konkreten Besuch abfragt.

2. Erwachsene und Minderjährige getrennt erfassen. So lässt sich kontrollieren, ob die Preise von 12,00 € beziehungsweise 9,00 € korrekt angewendet wurden.

3. Kostenlose Kinder trotzdem angeben. Die Person zählt für die Gruppengröße und die Platzplanung, auch wenn für sie kein Eintrittspreis berechnet wird.

4. Endpreis vor dem Abschluss vergleichen. Die bestätigten Tarife enthalten die Gebühr bereits. Der angezeigte Gesamtbetrag sollte daher zur Zahl und Altersstruktur der Gruppe passen.

5. Bestätigung speichern. Eine digitale Kopie reicht meist aus; zusätzlich ist es sinnvoll, die Buchungsdaten auch ohne stabile mobile Verbindung griffbereit zu haben.

Die Preisfrage ist damit weniger kompliziert als die Terminfrage. Wer den korrekten Tarif auswählt und die Buchungsbestätigung aufbewahrt, hat den finanziellen Teil der Vorbereitung schnell erledigt. Das größere Risiko liegt in einem falsch gewählten Datum oder einer übersehenen Schließzeit.

Zeitfenster und saisonale Schließtage: Wann die Katakomben pausieren

Die Öffnungszeiten der Priscilla-Katakomben folgen einem wöchentlichen Rhythmus und einem zusätzlichen saisonalen Kalender. Beide Ebenen müssen zusammenpassen. Eine Reise im passenden Monat nützt wenig, wenn der geplante Besuch auf einen Montag oder in eine reguläre Schließperiode fällt.

Wöchentlicher Rhythmus

Die Anlage ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet. Der Tag ist in eine Vormittags- und eine Nachmittagsschicht gegliedert, die durch eine Mittagspause getrennt werden.

  • Vormittag: 9:30 bis 13:00 Uhr
  • Nachmittag: 14:00 bis 17:00 Uhr
  • Montag: ganztägig geschlossen

Die letzte Führung der jeweiligen Schicht beginnt vor dem Ende des angegebenen Zeitraums. Wer erst kurz vor 13:00 Uhr oder 17:00 Uhr ankommt, sollte deshalb nicht davon ausgehen, noch automatisch in die nächste Führung aufgenommen zu werden. Bei einem Führungstermin ist nicht nur die Öffnung der Anlage, sondern der konkrete Beginn entscheidend.

Der Montag ist kein Tag mit verkürztem Betrieb, sondern ein vollständiger Ruhetag. Diese Unterscheidung klingt nebensächlich, ist für eine mehrtägige Romreise aber wichtig. Wer Sehenswürdigkeiten nach Stadtvierteln bündelt und die Via Salaria an einem Montag einplant, muss den gesamten Programmpunkt verschieben.

Saisonale und kirchliche Schließperioden

Zusätzlich zum wöchentlichen Ruhetag gibt es wiederkehrende Schließperioden und einzelne Feiertage:

ZeitraumAnlass
Mittlerer Januar, etwa zwei WochenJährliche Winterschließung
Mittlerer August, etwa zwei WochenJährliche Sommerschließung
24. bis 26. DezemberWeihnachten
1. JanuarNeujahr
6. JanuarEpiphanias
OstersonntagBeweglicher Feiertag

Die Schließungen im Januar und August fallen in der Regel in die Mitte des jeweiligen Monats und dauern ungefähr zwei Wochen. Die genauen Daten können von Jahr zu Jahr abweichen. Auch bei den beweglichen Feiertagen lässt sich die Verfügbarkeit nicht allein anhand eines allgemeinen Jahreskalenders beurteilen.

Wer eine Reise im Januar, August oder rund um die Weihnachtszeit plant, sollte den Besuch der Katakomben deshalb nicht als austauschbaren Programmpunkt behandeln. Eine kurzfristige Verschiebung kann schwierig werden, weil die übrigen Führungen ebenfalls an feste Zeiten gebunden sind.

So lässt sich die Verfügbarkeit sinnvoll prüfen

Eine belastbare Planung besteht aus drei Abgleichen:

  • Reisedatum gegen Schließkalender: Zunächst muss feststehen, dass die Anlage am gewünschten Tag grundsätzlich geöffnet ist.
  • Öffnungstag gegen Zeitfenster: Danach wird geprüft, ob eine Führung in die Tagesplanung passt.
  • Buchungsbestätigung gegen tatsächlichen Termin: Nach dem Kauf sollten Datum, Uhrzeit und Teilnehmerzahl noch einmal direkt miteinander verglichen werden.

Für die Priscilla-Katakomben Vorbereitung ist dieser letzte Schritt besonders nützlich. Zwischen der ersten Reiseplanung und dem eigentlichen Besuch können sich mehrere Reservierungen, Ortswechsel und Änderungen im Tagesablauf summieren. Ein gespeicherter Termin mit genauer Uhrzeit verhindert, dass sich ein ursprünglich geplanter Besuch unbemerkt verschiebt.

Ablauf der 45-minütigen Führung durch das unterirdische Labyrinth

Die 45 Minuten unter der Erde sind kurz genug für eine klare Dramaturgie und lang genug, um die Katakomben nicht auf eine bloße Fotokulisse zu reduzieren.

Die Führung dauert rund 45 Minuten und erschließt nur einen ausgewählten Teil des unterirdischen Systems. Das gesamte Tunnelnetz der Anlage umfasst schätzungsweise 13 Kilometer. Eine Standardführung kann daher nicht das vollständige Areal zeigen. Sie konzentriert sich auf die Bereiche, die aus konservatorischer, historischer und ikonografischer Sicht besonders relevant sind.

Die Route ist vorgegeben. Besucher bewegen sich gemeinsam mit der Gruppe durch Gänge und Kammern, statt einzelne Bereiche auf eigene Faust anzusteuern. Der Guide erläutert die Grabarchitektur, die frühchristlichen Bildmotive, die Inschriften und den historischen Zusammenhang der Räume. Die Führung ist deshalb nicht nur ein Weg durch unterirdische Gänge, sondern eine Auswahl: Was gezeigt wird, ist das Ergebnis einer kuratierten Route und nicht die zufällige Folge frei zugänglicher Stationen.

Die verfügbare Sprache kann je nach Tag und Führung variieren. Wer auf eine bestimmte Führungssprache angewiesen ist, sollte dies vor dem Kauf prüfen und nicht erst beim Eintreffen voraussetzen. Auch die Zusammensetzung der Gruppe kann den Charakter des Besuchs beeinflussen. Manche Führungen arbeiten stärker mit historischen Erläuterungen, andere setzen Schwerpunkte bei Kunst, Architektur oder religiöser Geschichte.

Was Besucher vor dem Abstieg berücksichtigen sollten

Unterirdische Anlagen stellen andere Anforderungen als ein gewöhnliches Museum. Die wichtigsten Punkte gehören bereits vor dem Ticketkauf in die Planung:

  • Kleidung: Unter Tage ist es deutlich kühler als im römischen Sommer. Eine leichte Jacke oder ein Pullover ist auch dann sinnvoll, wenn es oberirdisch warm ist.
  • Schuhe: Treppen, unebene Böden und schmale Wege machen festes Schuhwerk zur besseren Wahl als offene oder rutschige Schuhe.
  • Deckenhöhe und Bewegungsfläche: Einige Abschnitte können niedrig oder beengt wirken. Wer sich in engen Räumen unwohl fühlt, sollte diese Bedingung vorab einbeziehen.
  • Mobilität: Die Route ist nicht mit einem ebenen, vollständig barrierefreien Museumsrundgang vergleichbar. Besucher mit Mobilitätseinschränkungen sollten die Zugänglichkeit vor der Buchung ausdrücklich klären.
  • Fotografie: In empfindlichen Bereichen können Einschränkungen gelten. Blitzlicht ist nicht überall zulässig; die konkreten Vorgaben werden vor Ort durch die Führung festgelegt.
  • Zeitpuffer: Der Weg zum Eingang, die Orientierung an der Via Salaria und die Zusammenstellung der Gruppe benötigen zusätzliche Zeit. Wer exakt zum Führungsbeginn eintrifft, plant zu knapp.

Die unterirdische Lage schützt vor Regen und großer Hitze während des Rundgangs weitgehend. Der Weg zum Eingang und der Aufenthalt oberirdisch bleiben jedoch den üblichen Wetterbedingungen in Rom ausgesetzt. Bei sommerlicher Hitze sollte deshalb nicht nur die Führung selbst, sondern auch die Anreise mit ausreichend Spielraum geplant werden.

Warum die Führung nicht beliebig verlängert werden kann

Die begrenzte Dauer ist kein Hinweis auf einen oberflächlichen Besuch. Sie ergibt sich aus der Struktur der Anlage und dem Schutz der empfindlichen Räume. Die Führung muss mehrere Stationen, den Weg durch das Tunnelsystem und die Erläuterungen des Guides in ein festes Zeitfenster integrieren.

Wer jedes Detail fotografieren, lange an einzelnen Fresken verweilen oder ausführliche Notizen machen möchte, wird deshalb Prioritäten setzen müssen. Der Rundgang ist eher eine konzentrierte Einführung als eine vollständig individualisierte Forschungsbesichtigung. Das spricht nicht gegen die Führung, sondern erklärt, weshalb ein klarer eigener Schwerpunkt hilfreich ist: Kunstgeschichte, frühchristliche Symbolik, Grabarchitektur oder die Entwicklung der Marienikonografie.

Besondere Highlights in den Katakomben: Von der Griechischen Kapelle bis zur ältesten Mariendarstellung

Die Priscilla-Katakomben werden häufig als „Königin der Katakomben“ bezeichnet. Dieser Beiname bezieht sich nicht allein auf die Größe des unterirdischen Systems, sondern auf die Dichte und Qualität der frühchristlichen Bildwerke. Mehrere Räume und Darstellungen prägen den historischen Charakter der Anlage.

Die Griechische Kapelle

Die Griechische Kapelle ist ein Versammlungsraum aus dem 2. Jahrhundert. Ihre Bezeichnung geht auf die griechischen Inschriften zurück, die an den Wänden erhalten sind. Sie verweist zugleich auf die sprachliche und kulturelle Vielfalt der frühchristlichen Gemeinde Roms.

Für den Rundgang ist der Raum aus zwei Gründen besonders interessant. Zum einen zeigt er, dass die Katakomben nicht nur als Ansammlung einzelner Gräber verstanden werden können. Zum anderen machen die Inschriften sichtbar, wie eng religiöse Praxis, Sprache und soziale Gemeinschaft miteinander verbunden waren. Die Kapelle gehört zu den Bereichen, in denen sich die unterirdische Architektur nicht auf die Funktion eines Begräbnisortes reduzieren lässt.

Das Cubicolo della Velata

Das Cubicolo della Velata, die Kammer der Verschleierten, ist für seine Wandmalerei mit der Darstellung einer verschleierten Frau bekannt. Das Bild befindet sich im Zusammenhang mit einem Arkosolgrab und zählt zu den markanten Beispielen frühchristlicher Malerei in der Anlage.

Die Identität der dargestellten Frau ist nicht abschließend geklärt. Gerade diese Offenheit gehört zur kunsthistorischen Wirkung des Raums: Besucher sehen kein eindeutig beschriftetes Porträt, sondern ein Bild, dessen Bedeutung aus Motiv, Position und Umgebung erschlossen werden muss. Die Kammer zeigt damit auch, wie vorsichtig historische Deutungen mit einzelnen Darstellungen umgehen müssen. Nicht jedes bekannte Fresko lässt sich einer namentlich bekannten Person oder einer einzigen Funktion zuordnen.

Die älteste bekannte Darstellung Marias mit dem Kind

Zu den meistbeachteten Motiven gehört eine Freskendarstellung Marias mit dem Kind. Sie wird in der wissenschaftlichen Debatte als eine der frühesten, beziehungsweise als die älteste bekannte bildliche Verbindung Marias mit dem Jesuskind eingeordnet. Die genaue Interpretation des Befunds ist nicht in allen Punkten abgeschlossen. Seine Bedeutung für die Geschichte der Marienikonografie ist jedoch unbestritten groß.

Für Besucher liegt der Reiz nicht nur im Alter der Darstellung. Entscheidend ist auch, dass hier ein Bildmotiv sichtbar wird, das später die christliche Kunst Europas prägen sollte. In den Priscilla-Katakomben begegnet es noch in einer frühen Form und innerhalb eines unterirdischen Begräbniskontexts. Dadurch lässt sich nachvollziehen, wie sich religiöse Bildsprache nicht außerhalb, sondern mitten in konkreten sozialen und liturgischen Zusammenhängen entwickelte.

Was die Highlights für die Besuchsplanung bedeuten

Die genannten Räume bilden den inhaltlichen Schwerpunkt vieler Standardführungen. Trotzdem ist nicht garantiert, dass jeder Rundgang jedes Detail mit gleicher Ausführlichkeit behandelt. Die konkrete Route und die Gewichtung einzelner Stationen können von der Organisation des jeweiligen Besuchs abhängen.

Wer vor allem wegen der Mariendarstellung, der Griechischen Kapelle oder des Cubicolo della Velata kommt, sollte daher mit einer konzentrierten Führung rechnen. Die 45 Minuten erlauben einen präzisen Einblick, aber keinen vollständigen Rundgang durch sämtliche historischen Bereiche. Für vertiefte wissenschaftliche, fotografische oder religiöse Interessen kann es sinnvoll sein, vorab nach Sonderführungen zu fragen. Deren Verfügbarkeit und Bedingungen müssen separat geklärt werden.

Priscilla-Katakomben Tickets mit der restlichen Romreise verbinden

Die Lage an der Via Salaria 430 macht die Katakomben zu einem Programmpunkt, der nicht automatisch zwischen zwei Sehenswürdigkeiten im Zentrum passt. Der Besuch sollte als eigener Termin behandelt werden. Besonders bei Familien oder Gruppen lohnt es sich, vor und nach der Führung einen zeitlichen Puffer einzuplanen.

Eine praktikable Tagesplanung berücksichtigt:

  • den Weg zur Via Salaria,
  • die Ankunft vor dem gebuchten Beginn,
  • die Zeit für Orientierung und Einlass,
  • die 45-minütige Führung,
  • den Rückweg oder den Anschluss an den nächsten Programmpunkt.

Die Führung selbst dauert zwar nicht lange, doch Verspätungen im römischen Stadtverkehr, ein ungeplanter Umstieg oder die Suche nach dem Eingang können den knappen Zeitplan schnell gefährden. Ein Ticket für eine bestimmte Uhrzeit sollte deshalb nicht unmittelbar vor einer weiteren Reservierung liegen.

Auch für Familien ist die Dauer gut handhabbar, sofern die Kinder mit den räumlichen Bedingungen zurechtkommen. Die Katakomben sind kein Ort für einen beliebig ausgedehnten Aufenthalt. Der Reiz liegt in der konzentrierten Atmosphäre, den erhaltenen Bildern und der historischen Einordnung durch den Guide. Wer das erwartet, wird die Kürze der Führung eher als klare Form denn als Mangel erleben.

Position vor dem Ticketkauf

Die Priscilla-Katakomben sind kein Ziel für touristische Improvisation. Der Besuch funktioniert am zuverlässigsten, wenn Buchung, Alterskategorien, Öffnungstag und Führungsbeginn vor der Anreise zusammenpassen.

Für die konkrete Vorbereitung sind vor allem diese Punkte entscheidend:

1. Eine Führung im Voraus buchen: Ohne reservierten Termin ist der Eintritt nicht verlässlich möglich.

2. Den richtigen Tarif auswählen: Erwachsene ab 17 Jahren zahlen 12,00 € inklusive Gebühr, Kinder und Jugendliche von 7 bis 16 Jahren 9,00 € inklusive Gebühr. Bis einschließlich 6 Jahre ist der Eintritt kostenlos.

3. Kostenlose Kinder trotzdem anmelden: Auch sie gehören zur Besucherzahl und sollten in der Buchung korrekt erfasst sein.

4. Montage und Schließperioden ausschließen: Die Anlage bleibt montags sowie an den genannten saisonalen und kirchlichen Schließtagen geschlossen.

5. Das Zeitfenster ernst nehmen: Die Führung beginnt zu einer festgelegten Uhrzeit und kann nicht beliebig nachgeholt werden.

6. Kleidung und Schuhe anpassen: Kühle Räume, Treppen und unebene Böden gehören zum Besuch.

7. Die Bestätigung speichern: Datum, Uhrzeit, Teilnehmerzahl und Gesamtpreis sollten vor der Abreise noch einmal kontrolliert werden.

Die Priscilla-Katakomben belohnen keine spontane Eile, sondern eine ruhige, präzise Planung. Wer die Tickets rechtzeitig bucht und die Bedingungen der Anlage berücksichtigt, erhält Zugang zu einer der eindrucksvollsten frühchristlichen Bildwelten Roms. Wer dagegen nur einen freien Nachmittag sucht und auf eine spontane Kasse vertraut, macht aus einem vermeidbaren Organisationsproblem schnell den teuersten Teil des Besuchs: den Weg ohne Eintritt.

Praktische Hinweise

Währung: EUR

Verkehr: rechts

Notrufnummer: 112

ab 14 €Online buchen

Häufige Fragen

Brauche ich für die Priscilla-Katakomben ein Ticket im Voraus?
Ja. Der Zugang erfolgt ausschließlich im Rahmen einer gebuchten Führung mit festem Zeitfenster. Ohne reservierten Termin ist der Eintritt nicht verlässlich möglich.
Wie viel kosten Tickets für die Priscilla-Katakomben?
Erwachsene ab 17 Jahren zahlen 12,00 € inklusive Gebühr. Kinder und Jugendliche von 7 bis 16 Jahren zahlen 9,00 €, während Kinder bis einschließlich 6 Jahre kostenlos teilnehmen.
Wann sind die Priscilla-Katakomben geöffnet?
Die Anlage ist dienstags bis sonntags von 9:30 bis 13:00 Uhr sowie von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet; montags bleibt sie geschlossen. Zusätzlich gibt es unter anderem etwa zweiwöchige Schließperioden in der Mitte von Januar und August sowie Schließtage an bestimmten Feiertagen.
Wie lange dauert die Führung durch die Priscilla-Katakomben?
Die Führung dauert rund 45 Minuten und zeigt nur ausgewählte Bereiche des unterirdischen Systems. Die Route ist vorgegeben und wird von einem Guide begleitet.
Was sollte ich für den Besuch der Priscilla-Katakomben anziehen?
Unter Tage ist es deutlich kühler als im römischen Sommer, daher empfiehlt sich eine leichte Jacke oder ein Pullover. Wegen Treppen, unebener Böden und schmaler Wege ist festes Schuhwerk sinnvoll.