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Aviodrome Tickets: Schritt für Schritt zur MINT-Exkursion

Eine MINT-Exkursion ins Aviodrome scheitert selten am Museum selbst. Sie scheitert an schlecht abgestimmten Zeitfenstern, falsch gebuchten Ticketarten oder einer Gruppe, die am Eingang nicht in die erwartete Kategorie fällt.

Aviodrome Tickets: Schritt für Schritt zur MINT-Exkursion

Für Schulklassen ist der Buchungsprozess deshalb kein Nebenschritt. Er ist Teil der Logistik.

Tickets und Preise

Aviodrome

4,8/5 · 24 BewertungenPreise geprüft am 27. August 2026Kurzfristig verfügbar

I

Sparen

Offizielle Kasse und Online-Kauf

  • Erwachsene 17.50 €
  • Kind 15 €
  • Ermäßigt 16.50 €
An der Kasse

17.50 €

Offizielle Website

II

Eintrittskarte

Eintrittskarte — Heute und morgen verfügbar

Diese Eintrittskarte bietet Zugang zu einer Welt voller Luftfahrtabenteuer.

4,8·24 Bewertungen

Tarife ändern sich je nach Datum und Andrang — den Tagespreis auf der Buchungsseite prüfen.Partner-Ticketshop GetYourGuide (Affiliate-Link)

Das Aviodrome liegt am Flughafen Lelystad und verbindet eine umfangreiche Luftfahrtsammlung mit interaktiven Lernangeboten. Mehr als 100 historische und moderne Flugzeuge sowie Hubschrauber bilden den fachlichen Kern. Für Schulen ist das relevant, weil sich Luftfahrttechnik, Physik, Informatik und Ingenieurwesen an konkreten Exponaten behandeln lassen. Der Nutzen entsteht aber nur, wenn Eintritt, Gruppengröße, Anreise und Aufenthaltsdauer sauber zusammenpassen.

Aviodrome Tickets: Einzelbuchung oder Schultarif?

Für einzelne Familien, gemischte Besuchergruppen oder kleinere Lerngruppen gelten andere Bedingungen als für eine offiziell gebuchte Schulklasse. Die erste Prüfung betrifft daher nicht das Datum, sondern die Tariflogik.

Online-Tickets sind im Vorverkauf günstiger als der Kauf an der Tageskasse. Die Buchung muss dafür mindestens einen Tag vor dem Besuch erfolgen. Das ist kein technischer Detailpunkt. Wer erst am Ausflugstag entscheidet, verliert den zentralen Online-Vorteil und erhöht zugleich das Risiko, dass die gewünschte Besuchszeit nicht mehr verfügbar ist.

Für eine Schulklasse ist der normale Eintrittspreis meist nicht die wirtschaftlich sinnvolle Option. Der Schultarif setzt jedoch eine Mindestgröße voraus: Er gilt ab 20 zahlenden Personen. Eine Klasse mit weniger zahlenden Teilnehmern fällt damit nicht automatisch in dieselbe Kategorie. Die Buchungsmaske oder die zuständige Stelle des Museums muss in diesem Fall separat geprüft werden.

Die relevanten Varianten lassen sich so einordnen:

BuchungsvarianteGeeignet fürTypischer VorteilTechnischer Prüfpunkt
Online-Ticket im VorverkaufEinzelbesucher und kleine GruppenNiedrigerer Preis als an der TageskasseBuchung mindestens einen Tag vorher
TageskasseKurzfristige Besuche und SonderfälleKeine Vorabplanung erforderlichHöherer Preis und mögliche Wartezeit
SchultarifSchulklassen ab 20 zahlenden PersonenDeutlich besser kalkulierbare GruppenkonditionenGruppengröße und Schulart korrekt angeben
Frühbucher-SchultarifSchulen mit Besuch zwischen April und DezemberZusätzliche Reduktion gegenüber dem regulären SchultarifBuchung vor dem 1. April
Spezielles Ticket für Menschen mit BehinderungBesucher mit entsprechendem BedarfAngepasste EintrittsoptionAusschließlich an der Tageskasse erhältlich
Kostenfreier EintrittKinder bis einschließlich 2 Jahre sowie bestimmte KarteninhaberKein EintrittsentgeltAlters- oder Kartenstatus muss nachvollziehbar sein

Die Altersgrenzen sind bei einer gemischten Gruppe nicht nebensächlich. Kinder von 3 bis 11 Jahren werden anders erfasst als Besucher ab 12 Jahren. Kinder von 0 bis 2 Jahren erhalten freien Eintritt. Bei einer Schulklasse ist deshalb eine belastbare Teilnehmerliste sinnvoll. Sie reduziert Rückfragen und verhindert, dass die Buchung auf einer ungenauen Altersverteilung basiert.

Der entscheidende Parameter ist nicht die Klassengröße auf dem Papier, sondern die Zahl der zahlenden Personen, die tatsächlich unter den Schultarif fällt.

Der Schultarif für MINT-Klassen

Der Schultarif ist für eine MINT-Exkursion ins Aviodrome der wichtigste Hebel. Er wird für Grundschulen sowie für weiterführende Schulen und Berufsschulen unterschiedlich behandelt. Die Schulart muss bei der Buchung korrekt angegeben werden. Eine technische Schule, ein Gymnasium und eine Grundschule sind in diesem System nicht dieselbe Buchungskategorie.

Für die Planung bedeutet das:

  • Der Tarif für Grundschulen unterscheidet sich vom Tarif für weiterführende Schulen und Berufsschulen.
  • Die Mindestgröße liegt bei 20 zahlenden Personen.
  • Lehrkräfte und Begleitpersonen sollten nicht ungeprüft in die Zahl der zahlenden Schüler eingerechnet werden.
  • Optionale gastronomische Arrangements sind nicht automatisch Bestandteil des Eintritts.
  • Zusätzliche pädagogische Führungen können individuell berechnet werden.
  • Die verbindlichen Kosten für solche Zusatzleistungen sollten vor der Buchung separat angefragt werden.

Gerade bei Klassenfahrten entstehen Fehler häufig durch eine zu grobe Gruppendefinition. Eine Schule zählt beispielsweise alle Teilnehmer zusammen, obwohl einzelne Kinder kostenfrei eintreten oder eine andere Ticketlogik benötigen. Für die Budgetplanung ist das unpraktisch. Besser ist eine Aufteilung in vier Datenfelder:

1. Schüler der Grundschule.

2. Schüler weiterführender Schulen oder Berufsschulen.

3. Lehrkräfte und Begleitpersonen.

4. Teilnehmer mit kostenfreiem oder speziellem Eintritt.

Diese Aufteilung ist keine Bürokratie um ihrer selbst willen. Sie bildet die tatsächliche Tarifstruktur ab. Wer nur eine Gesamtzahl übermittelt, zwingt das Buchungssystem oder den Anbieter zu einer nachträglichen Korrektur.

Was eine belastbare Schulbuchung enthalten sollte

Vor dem Öffnen des Buchungsformulars sollte die Schule folgende Informationen festlegen:

  • gewünschtes Besuchsdatum,
  • voraussichtliche Ankunftszeit,
  • Schulform,
  • Zahl der zahlenden Schüler,
  • Zahl der Lehrkräfte und Begleitpersonen,
  • Zahl der Kinder unter drei Jahren,
  • eventuelle Teilnehmer mit speziellem Ticketbedarf,
  • gewünschte Zusatzangebote,
  • Anreise mit Bus, Pkw oder öffentlichem Verkehr,
  • zuständige Kontaktperson mit erreichbarer E-Mail-Adresse.

Die exakte Teilnehmerzahl kann sich bei Schulveranstaltungen noch verändern. Trotzdem sollte die erste Meldung nicht aus einer groben Schätzung bestehen. Eine Abweichung von einem oder zwei Teilnehmern ist operativ anders zu behandeln als eine Gruppe, die die Mindestgröße für den Schultarif unterschreitet.

Frühbucher: Der relevante Stichtag liegt vor dem Besuch

Für Besuche zwischen dem 1. April und dem 31. Dezember gibt es einen Frühbucher-Schultarif, wenn die Buchung vor dem 1. April erfolgt. Der Stichtag bezieht sich damit auf die Buchung, nicht auf den Ausflugstag.

Das erzeugt eine einfache, aber häufig übersehene Konstellation: Eine Klasse plant ihren Besuch im Herbst. Wer die Buchung erst nach Beginn des Aprils abschließt, kann den Frühbuchervorteil für diesen Besuch nicht mehr nutzen. Der Ausflug selbst liegt zwar noch Monate in der Zukunft. Für die Tariflogik ist das irrelevant.

Die zeitliche Prüfung sollte deshalb in dieser Reihenfolge erfolgen:

1. Besuchszeitraum bestimmen.

2. Prüfen, ob der Zeitraum zwischen dem 1. April und dem 31. Dezember liegt.

3. Buchungsfrist vor dem 1. April markieren.

4. Teilnehmerzahl und Schulart vor Ablauf der Frist konsolidieren.

5. Frühbucher-Schultarif im Buchungsvorgang auswählen oder bestätigen.

6. Buchungsbestätigung mit Datum, Gruppe und Tarif archivieren.

Für das laufende Kalenderjahr ist der Frühbuchertermin besonders relevant, wenn die Schule ihre Jahresplanung früh abschließt. Späte Entscheidungen reduzieren den Preisvorteil und können die Auswahl geeigneter Besuchstage einschränken.

Bei einer Exkursion mit mehreren Klassen sollte die Schule außerdem prüfen, ob alle Gruppen unter einer gemeinsamen Buchung organisiert werden können oder getrennte Buchungen erforderlich sind. Die Mindestgröße von 20 zahlenden Personen ist dabei nicht automatisch über mehrere Termine oder unterschiedliche Schulformen hinweg übertragbar. Eine Sammelbuchung darf nicht als sicher gelten, wenn die einzelnen Gruppen organisatorisch getrennt anreisen.

Öffnungszeiten und Zeitplanung im Aviodrome Lelystad

Das Aviodrome ist regulär von Dienstag bis Sonntag zwischen 10:00 und 17:00 Uhr geöffnet. Während der offiziellen Schulferien öffnet das Museum an allen sieben Wochentagen. Der Montag ist außerhalb der Ferien daher ein kritischer Planungstag.

Für Schulklassen ist die Öffnungszeit allein noch kein Zeitplan. Ein Besuch am Vormittag benötigt zusätzliche Zeit für Anreise, Parkplatz, Toiletten, Gruppensortierung und den Weg vom Fahrzeug zum Eingang. Wer den Museumsaufenthalt exakt auf die Öffnungszeit legt, baut unnötige Latenz in den Ablauf ein.

Eine robuste Planung berücksichtigt mindestens diese Zeitblöcke:

  • Ankunft am Flughafen Lelystad,
  • Parken und Sammeln der Gruppe,
  • Einlass und Ticketkontrolle,
  • Einführung oder organisatorische Hinweise,
  • freie Ausstellungszeit,
  • geplante Lernstationen oder Führungen,
  • Pause und Verpflegung,
  • abschließender Rundgang,
  • Rückkehr zum Bus oder Parkplatz.

Die Inhalte des Museums eignen sich für unterschiedliche Altersstufen. Bei jüngeren Schülern funktioniert ein stark objektbezogener Rundgang besser: Flugzeugtypen, Cockpit, Antrieb, Flughöhe und Material. Bei älteren Schülern kann die Lehrkraft technische Systeme vergleichend untersuchen lassen. Denkbar sind etwa Fragen zur Aerodynamik, zur Entwicklung von Triebwerken oder zur Rolle digitaler Steuerung in der modernen Luftfahrt.

Das Aviodrome ist dabei kein vollständig vorkonfiguriertes Unterrichtsmodul. Der pädagogische Ertrag hängt von der Vorbereitung ab. Ohne Arbeitsauftrag bleibt die Sammlung eine Folge interessanter Exponate. Mit klaren Beobachtungsaufgaben wird daraus ein außerschulisches Lernsetting.

Ein praktikabler Aufgabenrahmen

Ein Arbeitsauftrag sollte nicht versuchen, die gesamte Luftfahrtgeschichte abzudecken. Das überlastet die Gruppe und erzeugt oberflächliche Antworten. Besser sind drei bis fünf technische Leitfragen, die sich direkt an den Exponaten bearbeiten lassen:

  • Welche Bauteile beeinflussen Auftrieb und Stabilität?
  • Welche Unterschiede gibt es zwischen historischen und modernen Flugzeugen?
  • Wie verändert die Position eines Triebwerks die Konstruktion?
  • Welche Aufgaben übernimmt ein Cockpit neben der reinen Steuerung?
  • Wo sind digitale Systeme für Sicherheit und Navigation relevant?

Die Antworten können als kurze Notizen, Skizzen oder Fotodokumentation gesammelt werden, sofern dies vor Ort erlaubt ist. Der Vorteil liegt in der Auswertung nach dem Besuch. Die Klasse verarbeitet die Eindrücke nicht nur visuell, sondern ordnet sie in technische Kategorien ein.

Anreise, Adresse und Parken

Das Museum befindet sich an der Adresse Pelikaanweg 50, 8218 PG Lelystad, direkt am Lelystad Airport. Für Busgruppen ist die Lage am Flughafen ein logistischer Vorteil, weil das Ziel eindeutig identifizierbar ist. Gleichzeitig muss die Anreise als Flughafenstandort geplant werden. Das Museum liegt nicht in einem innerstädtischen Fußgängerbereich, in dem die Gruppe spontan zwischen mehreren Haltepunkten wechseln kann.

Das Parken erfolgt auf dem Parkplatz P2 am Lelystad Airport und ist gebührenpflichtig. Die Parkgebühr ist nicht im Eintritt enthalten. Für eine Schule mit Reisebus sollte die Zufahrt vorab mit dem Busunternehmen abgestimmt werden. Ein Pkw-Konzept für Lehrkräfte ist nicht automatisch auf einen Reisebus übertragbar.

In die Anreiseplanung gehören deshalb folgende Prüfungen:

  • Kann der Reisebus die vorgesehene Zufahrt nutzen?
  • Wo steigt die Gruppe sicher aus?
  • Gibt es einen festgelegten Sammelpunkt?
  • Wer verwaltet Park- oder Zufahrtsinformationen?
  • Wie wird verhindert, dass Schüler zwischen Parkplatz und Eingang auseinanderlaufen?
  • Welche Zeitreserve ist für Verkehr und das Entladen des Busses vorgesehen?

Die Parkgebühr sollte als eigener Kostenblock im Exkursionsbudget auftauchen. Sie gehört weder in den Eintrittspreis noch in die Kalkulation der Schülertickets. Diese Trennung wirkt banal, verhindert aber Abweichungen zwischen genehmigtem Budget und tatsächlichen Ausgaben.

Barrierefreiheit und Sonderfälle bei den Tickets

Für Menschen mit Behinderung gibt es ein spezielles Ticket. Dieses ist ausschließlich an der Tageskasse erhältlich. Es sollte daher nicht als reguläre Online-Option eingeplant werden.

Für die Schule folgt daraus ein klarer Prozess: Der besondere Bedarf wird vor dem Besuch intern erfasst, die Tageskassenlösung wird bei der Ankunft berücksichtigt und die zuständige Begleitperson erhält die notwendigen Informationen. Die Gruppe sollte nicht voraussetzen, dass alle Tickets in einem einzigen Online-Vorgang abgewickelt werden können.

Auch bei kostenfreiem Eintritt ist eine saubere Registrierung sinnvoll. Kinder von 0 bis 2 Jahren sowie Inhaber der niederländischen Museumkaart oder der VriendenLoterij VIP-kaart erhalten freien Eintritt. Bei einer Schulgruppe betrifft das normalerweise nur einzelne Teilnehmer. Die entsprechenden Nachweise sollten verfügbar sein, ohne die gesamte Einlasskontrolle aufzuhalten.

Für die operative Organisation empfiehlt sich eine kleine Ticketmatrix:

TeilnehmergruppeBuchungslogikWas vor Ort vorliegen sollte
GrundschülerSchultarif bei ausreichender Zahl zahlender PersonenBuchungsbestätigung und Teilnehmerzahl
Schüler weiterführender SchulenEigener SchultarifAngabe der Schulform
BerufsschülerKategorie für weiterführende Schulen und BerufsschulenBuchungsdaten der Bildungseinrichtung
Lehrkräfte und BegleitpersonenNach Buchungsbedingungen des Schultarifs behandelnRollenverteilung der Begleitung
Kinder bis 2 JahreFreier EintrittAltersnachweis bei Bedarf
Museumkaart- oder VIP-kaart-InhaberFreier EintrittGültige Karte
Menschen mit BehinderungSpezielles Ticket an der TageskasseIndividuelle Abstimmung am Eingang

Die Tabelle ersetzt keine individuelle Buchungsbestätigung. Sie verhindert aber, dass Sonderfälle erst in der Warteschlange entdeckt werden.

Die Eintrittslogik muss vor der Anreise geklärt sein. Der Museumseingang ist ein schlechter Ort für Tarif-Evaluation und Gruppenkorrekturen.

Was bei der Buchung von Aviodrome Tickets schiefgehen kann

Die häufigsten Fehler sind nicht spektakulär. Sie entstehen durch kleine Abweichungen zwischen Planung und Buchung.

1. Die Gruppe unterschreitet die Mindestgröße

Der Schultarif setzt mindestens 20 zahlende Personen voraus. Sinkt die Zahl durch Absagen darunter, kann die ursprüngliche Kalkulation nicht einfach weiterverwendet werden. Die Schule sollte die finale Teilnehmerzahl kurz vor dem Besuch gegen die Buchungsbedingungen prüfen.

2. Der Frühbuchertermin wird mit dem Besuchsdatum verwechselt

Ein Ausflug im November bleibt ein November-Ausflug. Wenn die Buchung aber erst nach dem 1. April erfolgt, ist der Frühbuchervorteil für den betreffenden Zeitraum nicht automatisch verfügbar. Das Datum der Buchung ist entscheidend.

3. Online-Tickets werden am selben Tag erwartet

Der Online-Vorverkauf setzt eine Buchung mindestens einen Tag im Voraus voraus. Wer am Morgen des Besuchs noch Tickets benötigt, muss mit den Bedingungen der Tageskasse arbeiten. Für eine Schulklasse ist das ein unnötiger Single Point of Failure.

4. Die Schulform wird unpräzise angegeben

Grundschule sowie weiterführende Schule und Berufsschule werden unterschiedlich tarifiert. Eine Sammelbezeichnung wie Schulgruppe reicht für die Budgetplanung nicht aus.

5. Zusatzleistungen werden als inkludiert betrachtet

Gastronomie und pädagogische Zusatzangebote sind nicht automatisch Bestandteil des Eintritts. Die verfügbaren Informationen nennen für bestimmte Zusatzleistungen keine pauschalen Standardkosten. Diese müssen bei der Buchung individuell geklärt werden.

6. Parken wird nicht separat kalkuliert

Der Parkplatz P2 ist gebührenpflichtig. Die Parkkosten gehören in das Reisebudget. Sie sind kein Bestandteil des Eintrittstickets.

7. Sondertickets werden online eingeplant

Das spezielle Ticket für Menschen mit Behinderung ist nur an der Tageskasse erhältlich. Die verantwortliche Lehrkraft sollte diese Abweichung in den Ablauf aufnehmen und nicht auf eine vollständig digitale Einlasskette vertrauen.

Ein belastbarer Ablauf für die Schule

Eine MINT-Exkursion lässt sich mit einem einfachen administrativen Ablauf stabilisieren. Entscheidend ist, dass die Schritte in der richtigen Reihenfolge erfolgen.

1. Lernziel definieren.

Die Schule legt fest, ob der Schwerpunkt auf Luftfahrtgeschichte, Mechanik, Aerodynamik, Navigation, Digitalisierung oder Berufsorientierung liegt. Das beeinflusst Aufenthaltsdauer und Aufgabenstellung.

2. Teilnehmerstruktur erfassen.

Schüler werden nach Schulform und Altersgruppe erfasst. Lehrkräfte, Begleitpersonen, kostenfrei eintretende Kinder und Sonderfälle werden separat notiert.

3. Mindestgröße prüfen.

Nur mindestens 20 zahlende Personen berechtigen zur Planung mit dem Schultarif. Diese Zahl darf nicht mit der Gesamtzahl aller Mitreisenden verwechselt werden.

4. Zeitraum und Stichtag evaluieren.

Für Besuche vom 1. April bis 31. Dezember wird geprüft, ob die Buchung vor dem 1. April erfolgen kann. Das ist der relevante Termin für den Frühbucher-Schultarif.

5. Ticketart buchen.

Die Buchung erfolgt mit korrekter Schulform und Teilnehmerkategorie. Einzelne Sonderfälle werden nicht stillschweigend in die Standardgruppe eingerechnet.

6. Anreise implementieren.

Adresse, Parkplatz P2, Buszufahrt, Sammelpunkt und Zeitreserve werden an alle Verantwortlichen übermittelt.

7. Unterrichtsauftrag vorbereiten.

Die Schüler erhalten wenige, konkrete technische Aufgaben. Der Besuch wird dadurch messbarer und lässt sich im Unterricht auswerten.

8. Bestätigung archivieren.

Buchungsunterlagen, Teilnehmerliste und organisatorische Hinweise liegen digital und bei der verantwortlichen Begleitperson vor.

9. Am Besuchstag die Gruppe segmentieren.

Eine Person koordiniert Tickets und Tageskasse. Eine zweite Person steuert die Gruppe. Beide Aufgaben sollten nicht zwingend bei derselben Person liegen.

Diese Struktur ist für die Schule überschaubar und für den Anbieter besser verarbeitbar. Sie reduziert Rückfragen, vermeidet unnötige Wartezeiten und schafft eine klare Zuständigkeit.

Lohnt sich das Aviodrome für eine MINT-Exkursion?

Die Antwort hängt weniger von der Sammlung als von der didaktischen Integration ab. Das Aviodrome bietet mit seiner Kombination aus historischen und modernen Luftfahrzeugen eine gute technische Materialbasis. Mehr als 100 Exponate erlauben Vergleiche über Entwicklungsstufen hinweg. Für MINT-Gruppen ist das stärker als ein rein chronologischer Museumsrundgang.

Besonders geeignet ist der Besuch für:

  • Grundschulen mit ersten Themen zu Fliegen, Technik und Konstruktion,
  • weiterführende Schulen mit Physik- und Technikbezug,
  • Berufsschulen aus den Bereichen Mechatronik, Elektronik, Logistik oder Luftfahrt,
  • Projektwochen zu Mobilität, Energie, Sicherheit und Digitalisierung,
  • Berufsorientierung mit Fokus auf technische Systeme und Infrastruktur.

Weniger effizient ist der Besuch, wenn die Klasse ohne Auftrag, ohne Zeitfenster und ohne vorbereitete Gruppeneinteilung anreist. Dann wird die verfügbare Aufmerksamkeit schnell vom organisatorischen Betrieb absorbiert. Das ist kein spezielles Problem des Aviodrome. Es ist ein Planungsfehler.

Die passende Strategie lautet daher nicht, möglichst viele Ausstellungsbereiche in kurzer Zeit zu durchlaufen. Sie lautet, wenige technische Fragestellungen mit realen Objekten zu evaluieren. Ein Flugzeug ist dabei nicht nur ein Exponat. Es ist ein System aus Material, Energie, Steuerung, Navigation und menschlicher Interaktion.

Fazit: Go für geplante Schulgruppen, No-Go für spontane Klassenfahrten

Für eine MINT-Schulklasse ist das Aviodrome in Lelystad grundsätzlich ein Go. Die Voraussetzungen sind klar: mindestens 20 zahlende Personen für den Schultarif, korrekte Angabe der Schulform, frühzeitige Buchung und eine getrennte Kalkulation von Eintritt, Zusatzangeboten und Parken.

Der größte finanzielle Hebel liegt im Frühbucher-Schultarif vor dem 1. April für Besuche zwischen April und Dezember. Der größte organisatorische Hebel liegt in der Teilnehmerstruktur. Wer Schüler, Begleitpersonen und Sonderfälle vorab sauber trennt, reduziert die Fehlerquote an der Kasse.

Ein No-Go ist die spontane Anreise mit einer großen Klasse ohne bestätigte Ticketart, ohne Prüfung der Mindestgröße und ohne Zeitreserve für Parkplatz und Einlass. Die Technik im Museum ist belastbar. Die Buchungslogik muss es ebenfalls sein.

Praktische Hinweise

Währung: EUR

Verkehr: rechts

Notrufnummer: 112

Wichtige Fakten

Baujahr: 2003

Offizielle Website: aviodrome.nl

ab 20 €Online buchen

Häufige Fragen

Ab wie vielen Personen gilt der Schultarif im Aviodrome?
Der Schultarif gilt ab einer Mindestgröße von 20 zahlenden Personen.
Wie erhalte ich den Frühbucher-Schultarif?
Der Frühbucher-Schultarif ist für Besuche zwischen dem 1. April und dem 31. Dezember verfügbar, sofern die Buchung vor dem 1. April erfolgt.
Können Tickets für Menschen mit Behinderung online gebucht werden?
Nein, spezielle Tickets für Menschen mit Behinderung sind ausschließlich an der Tageskasse erhältlich.
Müssen Lehrkräfte und Begleitpersonen beim Schultarif separat gezählt werden?
Ja, für eine korrekte Buchung sollten Lehrkräfte und Begleitpersonen getrennt von den zahlenden Schülern in der Teilnehmerliste aufgeführt werden.
Sind Parkgebühren im Eintrittspreis enthalten?
Nein, das Parken auf dem Parkplatz P2 am Flughafen Lelystad ist gebührenpflichtig und nicht im Eintrittspreis enthalten.
Wann hat das Aviodrome geöffnet?
Das Museum ist regulär von Dienstag bis Sonntag zwischen 10:00 und 17:00 Uhr geöffnet, während der Schulferien ist es an allen sieben Wochentagen geöffnet.

Foto: Mw007 at Dutch Wikipedia / CC BY-SA 3.0 — Wikimedia Commons